Förder – AGH U25

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Zielgruppe

Berechtigte nach § 7 SGB II, erwerbsfähige Hilfebedürftige, ALG II – Bezieher unter 25 Jahren.

Ehemalige Teilnehmer aus Förderschulen die durch das Jobcenter Nürnberg betreut werden.

Diese haben in der Regel bereits mehrere Maßnahmen durchlaufen, ohne dass eine Verbesserung der individuellen Chancen zur nachhaltigen Integration in den Ausbildungs- bzw. Erwerbsprozess festgestellt werden konnte.

 

Ziele

Ziel ist eine grundsätzliche Überprüfung der Arbeitsfähigkeit durch auf die Zielgruppe angepasste Kompetenzfeststellung, das Heranführen an einfache Tätigkeiten mit den entsprechenden strukturierten Tagesabläufen, das Fördern primärer Arbeitstugenden wie Motivation, Pünktlichkeit, Anwesenheit und den Aufbau eines tragfähigen Sozialverhaltens.

 

Inhalt

Fortlaufende Kompetenzfeststellung, Kompetenzüberprüfung und Kompetenzförderung der Teilnehmenden durch

  • stufenweises Heranführen der Teilnehmenden mit besonderem Förderbedarf an das Arbeitsleben durch Herstellen einer Tagesstruktur
  • Aufbau und Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit durch behutsames Heranführen an berufliche Anforderungen
  • Stärkung des Arbeits- und Sozialverhaltens von Personen mit komplexen Problemlagen
  • Feststellung der grundsätzlichen Eignung für den Arbeitsmarkt
  • Stärkung der persönlichen Kompetenzen

 

Die Beschäftigung findet im NOA-Umweltservice in der Gutenstetter Str. 20 in den Bereichen Holz, Metall, Bau und Farbe sowie in verschiedenen Tätigkeiten des Dienstleistungsgewerbes statt

Die TN sollen sich in einem relativ geschützten Rahmen ausprobieren dürfen. Ziel ist nicht primär die direkte Integration in den Ausbildungsmarkt, sondern der Aufbau und die Förderung der Grundlagen für eine spätere dauerhafte Integration in die Arbeitswelt.

Neben der Möglichkeit sich selbst auszuprobieren und dem damit verbundenen Erlernen einfacher handwerklicher Fertigkeiten, dem Erkennen das „Arbeit“ auch Spaß machen kann, steht die Schulung sozialer Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit gesellschaftliche Gepflogenheiten sowie einfache Kulturtechniken wie Lesen und Verstehen von Formularen, Briefen usw. im Vordergrund.

Ein wesentliches Prinzip der Förder-AGH ist die Wertschätzung des Teilnehmers mit seiner bisherigen Biografie und darauf aufbauend eine flexible Anpassung der Anforderungen und der Methoden in der Maßnahme an die unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden.

 

Kontakt:
Willi Nagel, Teamleiter
Allersberger Straße 130, 90461 Nürnberg
Tel.: 0911 5863 225, Fax: 0911 5863 238
E-Mail: wilhelm_nagel(at)noa.nuernberg.de


Heranführung und Eingliederung in Ausbildung und Dauerbeschäftigung (HEAD)

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Zielgruppe:
Das Wohnheim in der Rettystraße ist ein Unterstützungsangebot für junge erwachsene Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive, die als unbegleitete Minderjährige nach Deutschland gekommen sind.

Ziele:

Ziel ist die Sicherung des Aufenthaltsstatus, die persönliche Stabilisierung, und letzten Endes die Integration in Ausbildung und Beruf.
Oder wie der Gesamtprojektleiter Herr Schön es gerne formuliert: „Die Jungs sollen sich schnörkellos in die Gesellschaft integrieren können.“

Inhalte:

Durch intensive sozialpädagogische Begleitung im Bereich Asylrecht, Persönliches, Schule, Beruf und den hierbei auftretenden Veränderungen wird der nötige Rahmen für die berufliche Integration geschaffen. Die berufliche Orientierung wird sowohl während als auch außerhalb der Berufsschulzeit unterstützt, indem die Bewohner in den Ferien an Praktika teilnehmen.
Zentral ist dabei auch die Kooperation mit anderen Akteuren und Fachdiensten, wie beispielsweise Sozialamt, Jobcenter, Jugendamt, Berufsschule, Beratungsstellen, Praktikumsstellen, …
Bei der Freizeitgestaltung setzen sich zahlreiche Freiwillige und Paten ein, vor allem der Helferkreis Mögeldorf.

Förderung durch:
stadt-nbg

 

 

 

 

 

Kontakt:
Klaus Schön, Gesamtprojektleiter
Rettystraße 17, 90480 Nürnberg
Tel: 091181014233, Fax: 091181014234
E-Mail: klaus_schoen(at)noa.nuernberg.de


Verbundausbildung

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Zielgruppe

junge Menschen im Alter bis zu 25 Jahren, die sich im Grundsicherungsbezug befinden und die trotz intensiver Bemühungen des Jobcenters seit mehr als einem Jahr nicht dauerhaft den Einstieg in eine Berufsausbildung geschafft haben

Ziele

erfolgreiches Absolvieren der Ausbildung in einem auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Beruf

Inhalte

Bei der NOA stehen 12 Ausbildungsplätze in folgenden Ausbildungsberufen zur Verfügung:

• Koch,

• Fachkraft Gastgewerbe,

• Kaufmann / -frau für Bürokommunikation,

• Bürokaufmann / – frau,

• Personaldienstleistungskaufmann / -frau,

• Maler und Lackierer / Malerin und Lackiererin,

• Service-Fahrer / -in,

• Tischler / – in,

• Verkäufer / -in,

• Gärtner / -in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Förderung durch

Stadt Nürnberg

stadt-nbg

Kontakt:
Winfried Stiegler, Teamleiter
Allersberger Straße 130, 90461 Nürnberg
Tel.: 0911 5863 244, Fax: 0911 5863 238
E-Mail: winfried_stiegler(at)noa.nuernberg.de


Spurwechsel

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Zielgruppe

Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufen von Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen mit einem Gutschein der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Nürnberg

Ziele

Verbesserung der sozialen und persönlichen Kompetenzen im Bewerbungsprozess

Inhalte

Einzelcoaching; Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Training für Vorstellungsgespräche und Einstellungstests, Motivationsaufbau und Förderung der Eigeninitiative

Förderung durch

Agentur für Arbeit Nürnberg

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Kontakt:
Susann Frank, Teamleiterin
Siebenkeesstraße 4, 90449 Nürnberg
Tel.: 0911 8100 97 80
E-Mail: susann_frank(at)noa.nuernberg.de


Perspektiven im Quartier

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Das Projekt „Perspektiven im Quartier“ ist Teil des Bundesprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“.

Es wird von der NOA im Auftrag des Referats für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Koordinierung erfolgt durch Mitarbeiter des Jugendamts und der NOA.

Zielgruppe

Besonders benachteiligte Jugendliche im Alter von 12 bis einschließlich 26 Jahren, die von bestehenden Hilfsangeboten nicht erreicht werden können oder nicht erreicht werden wollen, im Rahmen von sozialraumbezogener Arbeit schwerpunktmäßig in den Stadtteilen Gostenhof / Muggenhof, St. Leonhard / Schweinau sowie Gibitzenhof / Steinbühl / Galgenhof / St. Peter.

Ziele

Heranführung der jungen Menschen an bestehende Hilfesysteme; Abbau von Vermittlungshemmnissen; soziale und berufliche Integration.

Stärkung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren und Verbesserung der sozialen Teilhabe der Zielgruppe durch Mikroprojekte.

Inhalte

Im Mittelpunkt steht der ganzheitliche Ansatz des Case Management: Entwicklung individueller Perspektiven durch sanktionsfreie Beratung auf Vertrauensbasis, Kompetenzfeststellung, Zielvereinbarungen, Förderplanung, Coaching, Krisenintervention, Begleitung und Vermittlung.

Kurzfristiges niedrigschwelliges Beratungsangebot im Sinne einer Clearing-Stelle.

Hinführung an die Unterstützungsangebote durch aufsuchende Sozialarbeit.

Intensive Netzwerkarbeit mit Stadtteilkoordinatoren, Jugendsozialarbeit an Schulen, Jugendtreffs, Jugendmigrationsdiensten, Streetworkern, Fachdiensten usw.

Planung und Durchführung von Mikroprojekten in den Quartieren vor allem zur Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten, Entwicklung von künstlerisch-kreativen Angeboten und Einrichtung unterschiedlicher Fördergruppen.

 

Förderung durch

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Kontakt:
Susann Frank, Teamleiterin
Siebenkeesstr. 4, 90459 Nürnberg
Tel.: 0911 810097 80, Fax: 0911 810097 21
E-Mail: susann_frank(at)noa.nuernberg.de


Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-Pro)

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Zielgruppe

Junge Menschen, die vielfältige und schwerwiegende Hemmnisse insbesondere im Bereich von Schlüsselqualifikationen oder eine ausgeprägte Schulmüdigkeit aufweisen, aber grundsätzlich eine Berufsausbildung anstreben und über die erforderliche grundsätzliche Arbeits- und Lernbereitschaft verfügen

Ziele

Berufsorientierung in einer Auswahl geeigneter Berufe; Berufswahlentscheidung; Erwerb der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Aufnahme einer Berufsausbildung bzw. – falls dies noch nicht möglich ist – für die Aufnahme einer Beschäftigung erwerben, ggf. auch durch den Erwerb des Mittelschulabschlusses.

Inhalte

Integriertes Angebot aus

  • produktionsorientierten Tätigkeiten,
  • niedrigschwelliger Qualifizierung sowohl im allgemeinbildenden als auch im berufsfachlichen Bereich,
  • (Weiter-)Entwicklung von Schlüsselqualifikationen,
  • intensive Motivationsförderung,
  • Bearbeitung individueller Problemlagen
  • Arbeit unter realitätsnahen, produktionsorientierten Bedingungen in zwei Arbeitsbereichen mit jeweils mehreren Berufsfeldern
    Bereich Handwerk: Metall
    Bereich Dienstleistungen:  Handel / Lager

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Innerhalb der beiden Arbeitsbereiche ist ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich der Zuordnung der Teilnehmer zu den einzelnen Berufsfeldern gegeben. Zwar sollen gemäß einem Grundprinzip des Konzepts grundsätzlich alle Teilnehmer Einblicke in alle Berufsfelder bekommen, aber der zeitliche Umfang und die Intensität orientieren sich insbesondere an einer realistischen beruflichen Orientierung der Teilnehmer, an ihren Interessenlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

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Ein wesentliches Prinzip der BvB-Pro ist die Wertschätzung des Teilnehmers mit seiner bisherigen Biografie und darauf aufbauend eine flexible Anpassung der Anforderungen und der Methoden in der Maßnahme an die unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden.

Im Zentrum der Aktivitäten im Werkstatt- und Dienstleistungsbereich steht eine ressourcen- und kompetenzorientierte ganzheitliche Persönlichkeitsförderung mit einer Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung.

Förderung durch

Agentur für Arbeit Nürnberg; Stadt Nürnberg

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Kontakt:
Willi Nagel, Teamleiter
Allersberger Straße 130, 90461 Nürnberg
Tel.: 0911 5863 225, Fax: 0911 5863 238
E-Mail: wilhelm_nagel(at)noa.nuernberg.de


Berufsorientierungsprogramm (BOP)

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Ein Gemeinschaftsprojekt von CJD und NOA, die sich im „Berufsorientierung Kooperationsverbund Nürnberg (BKN)“ zusammengeschlossen haben. Kooperationspartner ist das bfz Nürnberg. Dies ermöglicht sowohl eine fast flächendeckende als auch eine untereinander abgestimmte und einheitliche berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Für Antragstellung und Koordination ist die NOA verantwortlich.

Zielgruppe

Schüler/innen von Mittelschulen und Sonderpädagogischen Förderzentren in Nürnberg bzw. im Nürnberger Umland der Klassenstufen 7 und 8

Ziele

Durch eine Potenzialanalyse (PA) und eine Praktische Erprobung (PE) Stärken, Neigungen, Interessen und Potenziale der Schüler/innen herausfinden sowie eine möglichst realistische und breite Vorstellung von Berufen ermöglichen, die in eine zielgerichtete Durchführung von Schulpraktika mündet.

Inhalte

Potenzialanalyse (Ende 7. Klasse/ Anfang 8. Klasse): Zweitägiges Testverfahren mittels des Testverfahrens hamet2, einem Test der visuellen Kontrolle und der sozialen Kompetenzen – Beobachtung der Schüler/innen und Selbsteinschätzung der Schüler/innen inklusive Auswertungsgespräch: Feedback über Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten/ Vorbereitung der Auswahl der Berufsfelder in der PE/ Grundlage für die zu erarbeitende individuelle Förderung.

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Praktische Erprobung: aufbauend auf der Potenzialanalyse intensive praktische Berufsorientierung in den Räumlichkeiten/Werkstätten der Projektträger in mindestens drei Berufsfeldern; Dauer: 2 Wochen oder 80 Zeitstunden; Kennen lernen der zentralen Anforderungen der jeweiligen Berufsbilder im Rahmen von Einzel-, Partner- und/oder Gruppenübungen; abschließende Auswertungsgespräche auf der Grundlage von Einschätzungen der Anleiter und von Selbsteinschätzungsbögen der Schüler.

Schriftliche Zusammenfassung aller Ergebnisse in einem Fähigkeitsprofil, das die vorhandenen Potenziale und Kompetenzen darstellt; Erstellung eines Zertifikats, das in das „Nürnberger Portfolio“ jedes Schülers aufgenommen wird – Grundlagen für den weiteren Beratungsprozess an den Schulen, für die Praktikumsakquise, für Bewerbungen und für die Ausarbeitung individueller Förderpläne.

Förderung durch

Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem BiBB; Stadt Nürnberg

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Kontakt:
Susann Frank, Teamleiterin
Siebenkeesstr. 4, 90459 Nürnberg
Tel.: 0911 810097 80, Fax: 0911 810097 21
E-Mail: susann_frank(at)noa.nuernberg.de


Qualibegleitende Hilfen und Ausbildungsplatzoffensive für Nürnberger Jugendliche (Quapo)

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Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse von 21 Nürnberger Mittelschulen.

Ziele

Unterstützung beim Erwerb des qualifizierenden Mittelschulabschlusses und Begleitung beim Übergang von der Schule in Ausbildung.

Inhalte

Förderunterricht nach dem Zwischenzeugnis des 8.Schuljahres:

  • gezielte Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie anderen prüfungsrelevanten Fächern wie Englisch oder Physik – Chemie – Biologie (PCB). quapo_2 quapo_1
  • Vermittlung von Lernstrategien und Hinführung zu eigenverantwortlichem Arbeiten
  • intensive Prüfungsvorbereitung
  • Trainieren von Prüfungssituationen
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Berufliche Orientierung / Vermittlung in Ausbildung:

  • individuelle Berufswegeplanung
  • realistische Einschätzung der Fähigkeiten und Möglichkeiten
  • Berufskundliche Informationen und Betriebserkundungen
  • Erstellung von individuellen Bewerbungsunterlagen und Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Einstellungstests.

Erarbeitung sozialer Kompetenzen:

  • u.a. Training von Zeitmanagement und Selbstorganisation

enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schulen:

  • Die zuständigen Lehrkräfte entscheiden über die Notwendigkeit einer Teilnahme am Projekt. Die Schulen erhalten regelmäßig schriftliche Rückmeldungen zur Entwicklung ihrer Schüler.

Einbeziehung der Eltern:

  • Elternabende und ggf. Einzelgespräche

Förderung durch

Stadt Nürnberg; Integrationsrat Nürnberg

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Kontakt:
Susann Frank, Teamleiterin
Siebenkeesstr. 4, 90459 Nürnberg
Tel.: 0911 810097 80, Fax: 0911 810097 21
E-Mail: susann_frank(at)noa.nuernberg.de